Bedeutung der Lage

Das Konzept des Trockenhafens ist eine Antwort auf die Herausforderungen der modernen Logistik und des nachhaltigen Transports. Dabei handelt es sich um Umschlags- und Vertriebszentren im Landesinneren, die funktional die Seehäfen unterstützen. Ihre Aufgabe besteht darin, überlastete Küstenterminals zu entlasten, Transportkosten zu senken, Lieferzeiten zu verkürzen und die negativen Umweltauswirkungen intensiven Hafenverkehrs zu minimieren. Durch den Einsatz von Schienen- und intermodalem Transport sind die Trockenhäfen ein zentrales Element der grünen Transformation des TSL-Sektors (Transport-Spedition-Logistik). An Schnittstellen zwischen Schienensystemen unterschiedlicher Spurweiten fungieren sie außerdem als natürliche Umschlagpunkte zwischen diesen Systemen.
Vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen, des zunehmenden Handels mit der Ukraine und der Notwendigkeit, Lieferketten in Mittel- und Osteuropa wiederaufzubauen, wird Polen zu einem natürlichen Logistik-Hub des Kontinents. Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielen zwei Investitionen an der Ostgrenze des Landes: der Euroterminal Chełm und der Euroterminal Dorohusk. Beide Euroterminals bilden sich gegenseitig ergänzende Elemente eines modernen Logistiksystems und schaffen die östliche Umschlagsachse Polens und der gesamten EU. Ihre Errichtung ist nicht nur eine Investition in Infrastruktur – sie bietet eine reale Chance, Polens Position als regionaler Führer im intermodalen Verkehr zu stärken und als Akteur globaler Lieferketten in der neuen Wirtschaftsordnung teilzuhaben.

Lage im Mittleren Korridor und daraus resultierende Vorteile

Perspektiven für das Wachstum des Handels auf der Neuen Seidenstraße

Vorteile für internationale Logistikunternehmen

Neue Route von Asien und Ozeanien nach Europa

Handelsbrücke vom Schwarzen Meer und Asien nach Europa